Kein Scherz: Oskar Lafontaine sieht große Gemeinsamkeiten zwischen der Linken und dem Islam: beide setzen auf die Gemeinschaft statt auf den "übersteigerten Individualismus". Beide "verpflichten sich zu teilen" und das Zinsverbot des Islam würde Oskar Lafontaine auch noch gerne übernehmen.
Auf den Seiten der Linken findet man das Interview mit Oskar Lafontaine zum Thema Schnittmengen der Linken mit dem Islam. Bei der Achse des Guten gibt es dankenswerterweise den Hinweis auf die mehr als aufschlussreichen Ähnlichkeiten zwischen der Linken/PDS und dem Islam.
Gibt es vielleicht noch weitere Schnittmengen der Linken mit dem Islam, wie es Henryk Broder provokant darstellt? Die Außenpolitik der Linken habe ich in früheren Beiträgen bereits thematisiert: hier gibt es doch interessante Überschneidungen von ganz links und ganz rechts- und das ganze findet auch noch Zustimmung in weiten Kreisen der Bevölkerung! Die USA und Israel sind an allem schuld (und natürlich der von Lafontaine erwähnte "Rohstoff-Imperialismus"), viel Verständnis gibt es hingegen für Hamas und der Iran. Das traurige ist: solche Meinungen sind in Deutschland keine Haltung von Exoten...


4 Kommentare:
Blogspot ist Schrott, weil Trackbacks nicht funktionieren.
Hallo Herr Luksic. Na, sind Sie da nicht etwas voreingenommen? Halten Sie da Ihr FDP-Parteibüchlein nicht etwas zu weit aus dem Fenster? Alles was Lafontain dort sagte ist richtig und in keinem Fall anrüchig oder gar Anti- Demokratisch! Er hat Recht, wenn er sagt, dass nur die Hetzpropagand im Deutschen TV gesendet wird. Ähnlich wie in der ehemaligen DDR, sehr einseitig wie ich persönlich finde. Leider kenne ich mich im Islam nicht so gut aus, aber die Verlogenheit der Herren und Damen aus der US Administration ist unumstrittig bewiesen. Wer schützt uns vor den Kreuzritter-Fachisten der Neuzeit? Sicherlich ist es falsch zu behaupten das im IRAN oder NordKora alles Friede, Freude Eierkuchen ist. Heckler und Koch sowie diverse Firmen verdienen nunmal sehr sehr gut an einem Krieg und ich bezweifle, dass diese und andere Unternehmen ein Interesse haben das Friede auf der Welt ist. Und sie können mir auch nicht erzählen, dass es diesen Rohstoff-Imperialismus nicht gibt.Die "Achse des Guten" lieber Herr Luksic, ist nur deshalb für sie so toll und hat "..dankenswerte Hinweise..", weil Sie Ihnen nach dem "Maul" reden. Es tut mir Leid Ihnen das so sagen /schreiben zu müssen, aber Sie sind in diesem Punkt weder Objektiv noch haben Sie brauchbare Vorschläge zur Verbesserung die nicht nur Ihrem FDP-Klientee Vorteile bringen. Àhnlich wie bei Frau Koch-Mehring argumentieren Sie sehr einseitig und nutzen oft die Gelegenheit (siehe diesmal O.Lafontain) gute Ansätze und Politisch Persönliche Meinungen abzustempeln und zu verurteilen ohne auch nur einen Milimeter über den Gelben Telerrand der FDP hinweg zu schauen. Schade!
bye alex
..nochmal ich! Hab mir nochmal die Islam-Hitler Bilder von Herrn Broder angschaut. Herr Luksic, das ist doch nicht wirklich Ihr Ernst! Sind sie auch ein Wortverdreher und sagen "Fremdarbeiter" ist Nazisleng und "Gastarbeiter" sagen die "guten" Deutschen Politiker?? Diese Bilder sind, wenn man sie vergleicht mit der Rede des Herrn O.Lafonatin ein Oxynon /(Hoffe ich habe es richtig geschrieben).Sie beweisen mir damit Ihre Intolerante und vor allem absolut propagandierende FDP Fehleinschätzung der Lage. Sie disqualifizieren Sich mit diesem Beitrag. Nochmal Schade!
Hallo! leider kann ich Sie ja nicht mit Namen ansprechen- schade.
Was hat das ganze mit Parteibuch zu tun, hier geht es ja überhaupt nicht um die FDP?! Das Thema hat ja auch offensichtlich überhaupt nichts mit "FDP-Klientel" zu tun. Ich rede hier auch nicht von oder für die FDP (die ja auch keine geschlossene Meinung hat), sondern stelle meine ganz persönliche, subjektive Sichtweise der Dinge dar.
Ich sehe übrigens keine "Hetzpropaganda" in deutschen Medien: es wird sehr differenziert über den Islam und fundamentalistische Gruppen berichtet.
Wenn das Thema Iran so problematisch ist, was schlagen Sie dann vor? Oskar Lafonataine und die Linke verhalten sich sehr populistisch, wenn Sie immer und überall den USA und/oder Israel die Schuld geben. Wieso gibt es so viel Verständnis für die Hamas bei Vertretern der Linken und so wenig für Israel?
Wo setzt er sich denn übrigens kritisch mit dem Islam auseinander? Er nennt nur positive Gemeinschaften zwischen Linken und Islam (die einer seriösen betrachtung auch nicht stand halten): was aber ist z.B. mit der Rolle der Frau oder der nicht vorhandenen Religions-, Presse- und Meinungsfreiheit in fast allen muslimisch geprägten Staaten? Wo sind da die "Gemeinsamkeiten"? Wieso wird das nicht thematisiert, wenn er vom "Erbe der Aufklärung" spricht?
Wenn einer dem Volk nach dem Maul redet, dann Lafontaine.
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