Wessen Geistes Kinde Oskar Lafontaine ist lässt sich auch an seiner jüngsten Gratulation an Hugo Chavez sehen. Nachdem er in Frankreich im Wahlkampf die Kommunisten unterstützt hat gratuliert er nun dem sozialistischen Diktator zu seiner Politik der Zwangseinteignung. In Heiligendamm sprach Lafontaine übrigens nicht nur vom" ökonomischen Terrorismus und der Gewalt des Kapitalismus", er bezeichnete die G8-Teilnehmer auch als "Top-Terroristen der Welt". Er sei gegen Gewalt, aber "Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen", wie er unzweideutig anfügt. Gewaltsame Demonstrationen gegen die G8 Staatschefs sind also doch irgendwo berechtigt, denn diese sind ja die eigentlichen "Top-Terroristen"- damit meint er dann wohl auch Kanzlerin Merkel.
Da er für die Verstaatlichung von Schlüsselindustrien sei bewundere er Chavez. Übrigens bewundert er wohl auch die Abschaffung freier Medien und die Unterdrückung politischer Opposition- da der "Kapitalismus den Krieg in sich trägt" darf man um den Sozialismus zu verwirklichen eben nicht zimperlich sein.
Da er für die Verstaatlichung von Schlüsselindustrien sei bewundere er Chavez. Übrigens bewundert er wohl auch die Abschaffung freier Medien und die Unterdrückung politischer Opposition- da der "Kapitalismus den Krieg in sich trägt" darf man um den Sozialismus zu verwirklichen eben nicht zimperlich sein.
Wir brauchen auch in den kapitalistischen Systemen wieder eine Demokratisierung der Medien. Es gibt den gewaltigen Irrtum, in den westlichen Industriestaaten seien die Medien demokratisch. Das ist ein gewaltiger Irrtum. Sie sind frei von staatlichem Einfluss, jawohl, überwiegend. Sie sind aber in der Hand der Wirtschaft. Und eine freie Presse kann nicht in der Hand der Wirtschaft sein.
Lafontaine lässt die Katze aus dem Sack und zeigt, wo der Weg seiner neu gegründeten umlackierten SED zum "demokratischen Sozialismus" hingeht: nach Venezuela. Eine sozialistische Diktatur à la Chavez, die freie Medien abschafft, Oppositionelle niederprügelt und einsperrt sowie Unternehmen verstaatlich scheint Lafontaine´s Endziel zu sein.


6 Kommentare:
Der Etatismus und Sozialismus trägt den Krieg wie eine Wolke den Regen. Daß einige der G-8-Staaten tatsächlich Kriegstreiber sind, beweist nur, daß dort noch nicht genug Kapitalismus (Frieden + Freihandel) verwirklicht worden ist.
Das dumme Gesülze der Gipfelteilnehmer (Ausnahme Bush, der noch am vernünftigsten schien, wenn er auch dem Druck der "Weltöffentlichkeit", also ein paar die Nachrichtenagenturen beherrschenden Scharlatanen nachgeben mußte) man müsse der Globalisierung ein menschliches Antlitz verleihen, ist haarsträubend. Die Globalisierung ist menschlich, sie muß nicht erst menschlich gemacht werden. Genauso wie gemäß Hayek und Erhard die Marktwirtschaft per se sozial ist und nicht erst sozial gemacht werden muß!
„Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die ungleiche Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.“ – Sir Winston Churchill (1874–1965), britischer Journalist und später Premierminister
Lafontaine hat bei Jean Amery geklaut. Original: Der Antisemitismus ist im Antizionismus enthalten wie das Gewitter in der Wolke. Und hier haben wir die Gemeinsamkeiten von Lafontaine, Adolfo Chavez und den Mullahs: Antisemitismus und Antiamerikanismus. Vielleicht besucht Osama bin Lafontaine demnächst Daniel Ortega, dem die zweifelhafte Ehre gebührt, Nicaragua zum ersten judenfreien Staat Südamerikas gemacht zu haben, als Herr Ortega noch marxistisch maulhuberte.
Die Führungsriege der "Links"partei/Nationale Sozialisten garantiert, dass diese neue Partei populistisch ist und bleibt, einige rote aber viele braune Tupfer haben wird.
@ eberhard
Sie haben gesagt, dass Daniel Ortega Nicaragua zum ersten judenfreien Staat Südamerikas gemacht habe. Da ich an dem Thema sehr interessiert bin, würde ich mich freuen, wenn Sie mir Quellen dafür nennen könnten.
@anonym
wenn mich nicht alles täuscht hatte ich es vor längerer Zeit auf
lizaswelt gelesen.
Ihnen weiterhelfen kann bestimmt Gudrun Eussner, www. eussner.net.
mfG
Eberhard
Falls sich jemand fuer Fakten interessiert. Chavez' (demokratisch gewaehlte) Regierung hat RCTV nicht geschlossen, sonder ihr nur die Rechte fuer die oeffentlichen Frequenzen entzogen. RCTV sendet munter weiter ueber Kabel, und soweit ich weiss, wurde auch niemand verhaftet.
Wenn ein Sender in Deutschland auf so eine Weise fuer den Sturz der Regierung agieren wuerde wie es RCTV in Venezuela getan hat, waehre es ein Fall fuer den Verfassungsschutz. So ein Sender wuerde hier wirklich geschlossen werden, und die Verantwortlichen wuerden wirklich in den Knast kommen. In deutschland ist mann eher repressiver als in Venezuela.
Also bitteschoen auf den Boden der Tatsachen bleiben.
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