Wer meine frühe Prognose, dass John McCain der nächste US-Präsident wird, weiter diskutieren will hat nach dem Super Tuesday weitere Diskussionspunkte. In der Zeit sieht Josef Joffe weitere Argumente, die für McCain sprechen. Die Demokraten werden weiter gespalten sein, während die Republikaner sich früher hinter McCain vereinigen können. Es ist auch zu bezweifeln, ob die Demokraten erst in beiden Häusern des Kongress und dann noch das White House gewinnen können.Mc Cain steht im Gegegnsatz zu Clinton und Obama in der Mitte der amerikanischen Gesellschaft. Man darf gespannt sein, wie das Rennen bei den Demokraten ausgeht. Eigentlich kann nur ein Tandem Clinton-Obama die Partei vor der Spaltung bewahren und mit guten Karten in den Wahlkampf gehen.
6.2.08
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

3 Kommentare:
Eigentlich kann nur Obama
1.) Die Dems vor der Spaltung bewahren (viele Hillary-Wähler würden auch Obama wählen, umgekehrt gilt das nicht!).
2.) ökonomisch rationale aber zugleich gesellschaftlich progressive Wähler ("Linkslibertäre", "Liberaltarians" wie man dazu neuerdings sagt) für sich gewinnen.
3.) Antiwar-Voter (die für Gravel, Kucinich oder Ron Paul waren) auf seine Seite ziehen.
4.) sogar in konservative Kreise einbrechen (wo sowohl McCain als auch Clinton Haßfiguren sind).
5.) McCain in einer Wahl schlagen.
6.) Amerika einen neuen Morgen geben, wie das einst Ronald Reagan tat.
Ob die Demokraten die nötige Einsichtsfähigkeit besitzen? Man darf Zweifel haben. Aber auch Hoffnung.
Sollten die Demokraten Hillary aufs Schild heben, dann kommt McCain im Schlafwagen ins Oval Office. Und dann, lieber Olli, geb ich Dir einen aus! :-)
http://www.libertariansforobama.org/
Artikel aus der Weltwoche zum Thema
Ich finde es immer wieder schoen Saetze wie "Amerika einen neuen Morgen geben" zu hoeren oder zu lesen - vor kurzem bei einer Debatte? auf Phoenix von einer Teilnehmerin : "wir moechten Amerika wieder gern haben koennen" - was muss eigentlich geschehen, damit man auch in Deutschland merkt, dass es fuer Europa - egal mit welchem Praesidenten auch immer - in Zukunft problematischer wird - und man dann ploetzlich feststellen muss, dass man acht Jahre lang seinen Hass auf einen Mann konzentriert hat,der frueher oder spaeter einmal als grosser Praesident in die Geschichtsbuecher eingehen wird - abwarten und Tee trinken.
So aehnlich war es naemlich mit Reagan auch, auf den sich heutzutage sogar Barack Hussein Obama bezieht.
Kommentar veröffentlichen