Kirchenvertreter und Unions-Politiker kritisieren das unchristliche TV Programm an Ostern. Dabeit ist doch niemand gezwungen, sich "Stirb langsam" anzuschauen. Jeder kann sich "Die Passion Christi" auch anschauen- oder sollen solche christlichen Filme jetzt Pflichtprogramm für alle werden? MP Öttinger meint: "Es wäre wünschenswert, dass auch die privaten Medien auf die religiösen Gefühle der Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger Rücksicht nehmen. An diesem Osterfest ist dies nicht gelungen." Das erinnert doch sehr an die Mohammed-Karikaturen Debatte. Wo kommen wir denn hin, wenn das TV Programm sich nach der Kirche richtet? Wenn jetzt Politiker wie Öttinger und Haderthauer meinen, das TV Programm müsse sich nach religiösen Gefühlen richten, empfiehlt sich Anschauungsunterricht beim Staatsfernsehen in islamischen Staaten. "Nicht immer sorgt der freie Markt für Qualität", sagt Bischof Marx, der im gleichen Interview auch meint er habe den Teufel gesehen, der " Geschäftsanzug mit Nadelstreifen und Krawatte" getragen hat! Von solchen christlichen Fundamentalisten will ich mir kein TV Programm vorschreiben lassen.
23.3.08
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1 Kommentare:
Die ARD hat an Ostern übrigens 'Luther' gezeigt, dem hat die zügellose Geldgier auch nicht gefallen.
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