25.3.08

Metzger wechselt- zur CDU

Oswald Metzger wechselt zur CDU. Für seine "marktwirtschaftlichen Überzeugungen" finde er in der CDU eine bessere Plattform als bei den Grünen. Eine bessere Plattform dafür hätte er noch in der FDP gehabt. Leider hat die FDP es wohl versäumt, ihm einen interessanten Listenplatz für die Bundestagswahl anzubieten. Der Landesverband BaWü hätte hier etwas anbieten müssen, doch die Landesspitze wollte hier kein neues Pferd im Stall. Die FDP hat eine Chance vertan. Einen kompetenten und profilierten Marktwirtschaftler wie Oswald Metzger könnte auch die FDP sehr gut gebrauchen, gerade wenn es darum geht liberale Wähler der Grünen für die FDP zu gewinnen.

5 Kommentare:

david salm hat gesagt…

Wirklich schade, den hätten wir sehr gut gebruchen können.
Ist das mit dem Listenplatz Spekulation oder gibt's dafür Quellen? Wenns stimmt, ist es eine Schande, die FDP/DVP-BW hat doch nun wirklich genug BuTa-Mandate zu verteilen!

Robert hat gesagt…

In der FDP wäre Metzger Mainstream, das kann er nicht wollen. In der CDU eckt er wieder an und kann sich profilieren. Außerdem halte ich nichts davon, mit Listenplätzen zu locken. Das ist undemokratisch - sowohl inner- als auch außerparteilich.

Oliver Luksic hat gesagt…

David, das höre ich aus der FDP. Die Amtsinhaber geben ihr Mandat natürlich nicht auf, andere wollen rein. Also hatte er wenig bis keine Fürsprecher...

david salm hat gesagt…

Und in der CDU machen sie gerne den Stuhl frei? Kann ich mir nicht vorstellen.
Zu Robert: Man muss ja nicht mit Listenplätzen locken. Vielmehr müsste man sagen, das ist jemand, der gute Poilitik macht und der bekannt ist; das ist jemand den wir brauchen. Daher geben wir ihm einen guten Listenplatz.

Thomas hat gesagt…

Ist Oswald Metzger denn wirklich so ein fähiger Kopf, daß man ihm gleich denknotwendig einen aussichtsreichen Platz geben muß? Bei den Grünen ist es ja nicht allzuschwer, als Marktwirtschaftler herauszustechen. Aber insgesamt hat Herr Metzger dann doch wieder kein solches Profil, daß sich jede Partei gleich um ihn schlagen müßte. Wobei ihm bei der baden-württembergischen CDU klar sein muß, daß er nur über das Direktmandat in den Bundestag kommt, da die meistens eher Überhangmandate hatten, als daß noch Listenkandidaten reingekommen wären.