Gegen die EU und gegen die soziale Marktwirtschaft- so positioniert sich die "Linke" auf ihrem Europaparteitag. Alle pragmatischen Politiker wurde nicht mehr aufgestellt, dafür dürfen die Fundis jetzt ran. Den Vertrag von Lissabon lehnt die Linken ab- und befindet sich damit in der Gesellschaft von ganz rechtsaußen. Die Linke lehnt mit ihrer Fundamentalkritik alle Errungenschaften der EU ab. Frieden, Freiheit und Wohlstand hat diese EU nicht nur Deutschland gebracht. "Der Kapitalismus muss überwunden werden", heißt es gleich zu Beginn des Programm der Linken. Das heißt in letzter Konsequenz nichts anderes, als die freiheitliche politische und parlamentarische Ordnung der Bundesrepublik und der EU grundsätzlich in Frage zu stellen, wie das ihre Parteigliederung „Kommunistische Plattform“ beständig tut. Alles was Deutschland groß gemacht hat stellt die Linke in Frage.
Die Linken stellen bewußt die Systemfrage und radikalisieren sich links. Das zeigt nochmal, dass die abgeblich Linken mit ihrem Ruf nach neuen Grenzen und Abschottung internationalistische und fortschrittliche Ideale verraten, für welche die politische Linke historisch eigentlich geworben hat. Wenn man „links“ im Sinne von „veränderungsbereit“ definiert – wie das die modernen Linken tun –, dann ist die „Linkspartei“ nicht „links“, sondern reaktionär.


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